Rein geographisch betrachtet ist Pomerol der kleinste der Weinbezirke in Bordeaux. Zur Zeit der Klassifizierung vor mehr als hundert Jahren war Pomerol ein nahezu unbekannter Weinbezirk. Erst seit dem Ende des zweiten Weltkriegs erfuhr Pomerol einen enormen Aufschwung und kann sich heute mit dem Ruf von Médoc und St-Émilion messen. Der ausgezeichnete Ruf schlägt sich auch auf die Preise nieder.
Der Boden besteht aus Sand und Kies, an der Grenze zu St-Émilion ist er mit Lehm vermischt.
Ein Grund für die Beliebtheit der Weine aus Pomerol ist ihr ansprechender Charakter, der im heutigen Trend liegt. Wer einen echten Pomerol in seiner ganzen Geschmacksfülle genießen möchte, sollte eine gute Portion Gedult mitbringen - die empfohlene Lagerzeit liegt zwischen 25 und 30 Jahren. Die Rotweine sind weich, füllig und großzügig mit viel Frucht, Leichtigkeit und Eleganz. Merlot und Bouchet machen zusammen etwa die Hälfte der Rebfläche aus. Seltener werden Cabernet Sauvignon und Malbec angebaut.
Es gibt keine offizielle Klassifizierung in Pomerol. Der Preis bestimmt die Hierachie, die von Pétrus angeführt wird.
Das Weingut Tenconi, welches 1983 gegründet wurde, hat sehr gute Rotweine anzubieten, wie etwa den Refosco dal Peduncolo Rosso Barrique oder den Cabernet Franc Aquileia. Auch der Prosecco und der Cart...