1956 von Frostschäden komplett zerstört, geht man seitdem daran, das Weingebiet wieder aufzubauen. Der bekannte Rotwein kurierte schon Zar Peter der Große und ist auch heute wieder sehr beliebt. Die Preise steigen.
Dieser Rotwein war schon bei den Römern bekannt und beliebt. Im Laufe der Jhdt. wurde er auch von Päpsten und Königen sehr geschätzt. 1956 war ein schweres Jahr für Cahors – Frostschäden zerstörten nahezu den ganzen Rebbestand. Die Winzer begannen wieder von vorne und heute ist der Wein in Frankreich wieder beliebt, was sich langsam in steigenden Preisen widerspiegelt. AOC-Status, keine interne Klassifizierung.
Charakteristisch für den Rotwein ist seine dunkle Farbe, die ihm den Namen „schwarzer Wein“ eingebracht hat. Er hat viel Kraft und Tannin und eine gute Frucht. Erst nach einer Lagerung von mindestens vier Jahren erreicht er eine gewisse Weichheit. Er kann 12 Jahre oder länger gelagert werden. Heute wird der Wein meist traditionell hergestellt. Die dunkle Farbe, die er durch das teilweise Kochen des Mostes (zum konzentrieren des Weines) beim früheren Herstellungsprozeß erhielt, ging daher größtenteils verloren.
Die Landschaft ist hügelig, der Boden besteht aus mit Kies gemischtem Lehm und Kieshügel aus Mergel. Die Hauptrebsorte ist Malbec, die einen Rebflächenanteil von ca. 70% hat. Weiters werden Merlot, Tannat und Jurançon Noir angebaut.