Vor allem für Qualitätskaffee bekannt, baut man an den Hängen des niedrigen Küstengebirges und den sumpfigen Küstenebenen vorwiegend die russische Rebsorte Isabella an.
Durch den Export von Qualitätskaffee erfuhr die Wirtschaft Kolumbiens am Ende des 19. Jhdt. einen großen Aufschwung. Der Weinanbau ist auf sehr kleine Flächen beschränkt. Politische Unruhen, Bürgerkriege und die Machenschafte der Rauschgiftmafia verhinderten bis jetzt eine dauerhaft positive Wirtschaftsentwicklung.
In den drei Anbaugebieten Cauce Tal, Sierra Nevada de Santa Maria und Ocana wird vorwiegend die russische Hybride Isabella angebaut. Auch die Sorten Barbera, Müller-Thurgau, Muskat, Pinot Noir, Pedro Ximénez, Riesling und Sylvaner kommen zum Einsatz.