Den guten Ruf verdankt Bandol seinen kräftigen Weinen. Sie sind bis zu 10 Jahren lagerfähig. Die günstige Lage und strikte Regeln lassen hier Weine von sehr guter Qualität entstehen.
Von allen Appellationen in der Provence genießt Bandol den besten Ruf für seine kräftigen Weine. Strikte Regelungen wie zB. die Begrenzung des Ernteertrags am 40 hl/ha, 18 Monate Faßausbau und mind. 50% Anteil an Mourvèdre und die günstige Lage schaffen günstige Vorraussetzungen und bringen Weine von besonderer Qualität hervor. Den AOC-Status erhielt Bandol schon 1941. Lange vor dieser Klassifizierung waren die Weine dieser Gegend schon sehr gefragt. Ludwig XV sagt dem Wein aus Bandol eine Verbesserung seiner körperlichen und seelischen Verfassung nach. Es gibt keine interne Klassifizierung.
Der Schwerpunkt liegt hier bei den Rot- und Roséweinen. Diese sind langlebig – sie können bis zu zehn Jahre lang gelagert werden – füllig mit gutem Tannin und würzig mit schwarzen Johannisbeeren, Veilchen und manchmal Trüffel. Die Weißweine sind meist trocken, neutral und haben besseren Körper als die meisten Roséweine. Die Reben wachsen hier auf Feuerstein und Kalkstein, die mit Sand vermischt sind.
Die Rebsorten für die Rotweine sind Mourvèdre, Grenache und Cinsault (bis zu 80%), Calitor, Carignan, Syrah, Tibouren und die weißen Sorten Bourboulenc, Ugni Blanc, Clairette und Sauvignon Blanc. Für die Weißweine werden Bourboulec, Clairette, Ugni Blanc und Sauvignon Blanc verwendet.