Die Weinbaugeschichte Kaliforniens geht auf das Jahr 1769 zurück als man mit der Gründung spanischer Missionen, der sog. "Missions" begann. Innsgesamt waren es 21. Neben religiösen und militärischen Funktionen waren die Missions auch für den Weinanbau verantwortlich. Die angebaute Rebsorte - in Südamerika unter dem Namen Criolla bekannt - trug auch den Namen Mission. Große "Weinpersönlichkeiten" wie Jean-Louis Vignes, Mariano Vallejo, Agoston Haraszthy, Charles Lefranc und sein Schwiegersohn Paul Masson trugen viel zum hervorragenden Ruf der kalifornischen Weine vor der Prohibition (1919-1933) bei. In den 30er Jahren verschwanden viele Weingüter und nach dem Ende der Prohibition ging man daran, die Weingärten mühsam wieder zu restaurieren und aufzubauen. Der große Boom der kalifornischen Weine begann in den 60er Jahren. Die Qualität steigt seitdem stetig - ein Ende dieser Entwicklung ist immer noch nicht abzusehen.
Die geographischen Gegebenheiten in Kalifornien sind sehr unterschiedlich. Die Landschaftsformen reichen von kühlen Bergregionen bis hin zu ausgedehnten Wüsten. Die besten Weinbaugebiete befinden sich allerdings im kühleren Norden. Man unterteilt Kalifornien in die fünf Anbaugebiete North Coast, Central Coast, South Coast, Central Valley und Sierra Foothills. Es gibt 65 AVA´s. Das Klima ist sehr unterschiedlich.
Die Weine, die Anfangs in Kalifornien produziert wurden, waren meist verstärkt. Heute dominieren die leichteren Weine, die meist als Varietals (90% einer Rebsorte) ausgebaut werden. In letzter Zeit nehmen die Blends, Verschnitte im Bordeaux-Stil, und Varianten von klassischen europäischen Sorten immer mehr zu.
Wolf-Dietrich Salwey versteht sein Handwerk. Sein Perfektionismus im Weinberg zeigt Erfolg: die Silvaner und Weißburgunder sind unübertrefflich. Auch seine selbstgebrannten Destillate gehören sicher z...