Dieser historische Weißwein wird in einigen Dörfern bei Tufo erzeugt. Er hat genügend Charakter, um mit norditalienischen Weinen verglichen zu werden.
Die Rebsorte stammt ursprünglich aus Griechenland. Erstmals wurde sie in Italien an den Hängen des Vesuvs angebaut. Man nennt den Wein dort Lacryma Christi - die Tränen Christi. Den heutigen Namen erhielt er, weil San Guglielmo di Vercelli hier einst Wasser in Wein verwandelte. Der beste Greco di Tufo ist die Version von Mastroberadino, der sich mit den nördlicheren Qualitätsweinen messen kann.
Die Weine sind von heller bis strohgelber Farbe. Das Bukett ist frisch, fruchtig aber etwas neutral und hat eienen leichten Mandeleinschlag. Die besten Weine haben einen geschmacklichen Aufbau, der zu Länge und Harmonie führt. In Geschmacksbeschreibungen tauchen immer wieder Mandeln auf. Früher wurde der Most samt den Schalen vergoren. Heute werden die besseren Weine in temperierten Stahltanks vergoren.
Seit 1970 gilt die DOC für Weiß- und Schaumweine. Die Rebsorte Greco di Tufo darf bis zu 15% mit Coda di Volpe verschnitten werden.