Der Weinanbau in dieser fruchtbaren Gegend geht auf die Etrusker zurück. Das durch die Höhe bedingte milde Klima läßt die Reben langsam reifen. Die Weine sind deshalb sehr aromatisch.
Geprägt von kleinen mittelalterlichen Städten um Perugia liegt diese Gegend südöstlich der Toskana im Landesinneren.
Zu den bekanntesten Weißweinen Italiens zählt der Orvieto. Es gibt ihn in zwei Varianten: secco (trocken) und abboccato (halbtrocken). Die Süße der halbtrockenen Variante stammt von getrockneten Trauben. Colli del Trasimeno unt Torgiano sind zwei weiche und neutrale Weißweine mit größerem Aroma als jene aus Orvieto. Seit 1991 hat Torgiano DOCG-Status, Sagrantino di Montefalco erhielt ihn 1993. Zu den verwendeten Rebsorten zählen u.a. Sangiovese, Canaiolo, Sagrantino, die nach Brombeeren duftende und schmeckende Rotweine mit charmanter Frucht ergibt, Gamay, Trebbiano, Malvasia, Verdello und die örtliche Sorte Grechetto.