In dieser größten Weinregion Italien wird seit der Antike Wein angebaut. Am bekanntesten ist der Lambrusco, ein perlender Rotwein mit Süße und saftähnlicher Frucht.
Wichtige Impulse für die italienische Küche kamen aus der Emilia-Romagna. Auch der Wein ist seit langem bekannt und beliebt - schon Michelangelo schwärmte für den Lambrusco.
Die besten Weinhänge findet man an den Hängen der beginnenden Apeninnen, aber auch in einem großen Teil der Poebene wird Wein angebaut. Das Klima ist günstig und läßt die Erträge recht hoch ausfallen.
Der bekannteste Wein der Emilia-Romagna ist zweifelsohne der Lambrusco - ein perlender Rotwein mit Süße und saftähnlicher Frucht. Zu den besten zählt der Lambrusco di Sorbara, seine frische Säure verleiht ihm mehr Eleganz. Der albana di Romagna, der erste DOCG-Wein Italiens war früher meist halbsüß und wird heute trocken und etwas flacher ausgebaut. Bekannt sind auch Trebbiano di Romagna, ein blasser, neutraler Weißwein, Colli Piacentini, der 11 rote und weiße Rebsorten umfasst und Sangiovese di Romagna, bestehend aus leichten Rotweinen.
Zu den angebauten Rebsorten zählen Lambrusco, Albana, Barbera, Bonarda, Trebbiano, Malvasia, Pinot Bianco, Moscato, Sauvignon und Pinot Grigio. In neuerer Zeit werden vielversprechende Experimente mit Chardonnay und Cabernet Sauvignon durchgeführt.