Die Rotweine dieser Appellation erinnern an Moulin-à-Vent. Es sind größtenteils großzügige, fruchtige Weine, die nach ca. drei Jahren ihr volles Aroma entfalten.
Diese kleine Cru-Lage befindet sich zwischen Fleurie im Süden und Moulin-à-Vent im Norden und wird von den beiden Dörfern Chénas und La Chapelle de Giunchasy gebildet. Die Weinberge finden sich an beiden Seiten des Mauvaise-Tals. Der Name Chénas stammt von den großen Eichenwäldern, die früher den ganzen Beaujolais bedeckten.
Den Rotweinen mangelt es im Vergleich zu den Moulin-à-Vent an Konzentration. Dieser Umstand ergibt sich aus dem Fehlen von Südhängen. Die großzügigen und fruchtigen Weine entwickeln sich gut in der Flasche und können einige Jahre lang gelagert werden. Die Lagerfähigkeit reicht jedoch nicht ganz an die eines Morgon oder eines Moulin-à-Vent heran. Der Mindestalkoholgehalt beträgt für Gemeindeweine 10% und für Lageweine 11%.
Auf hartem Granitgrund findet man hier größtenteils Sand, Kies und ein wenig Lehm.
Der Weinbaubetrieb wurde in den Jahren 1970 bis 1980 eingerichtet. Herbert Studeny und sein älterer Sohn absolvierten die Weinbauschule Retz, der jüngere Sohn besuchte die Weinbauschule in Klosterneub...