Früher eher für Korkeiche als für Wein bekannt, produziert man hier heute hauptsächlich Rotweine von dunkler Farbe und fruchtig ausgewogenem Charakter.
Private Weingüter und große Genossenschaften haben hier in den letzten Jahren moderne Weinherstellungstechniken eingeführt - heute zählt die Region zu den expansivsten in ganz Portugal. Seinen heutigen Status verdankt Alentejo u.a. dem gefragten Kellermeister Joao Ramos.
Fast ein Drittel der Rebfläche Portugals liegt in Alentejo, im Süden Portugals. Das Klima ist mit den vielen Sonnenstunden und den kühlenden Atlantikwinden für den Weinbau gut geeignet. Alentejo wird in acht Anbaugebiete unterteilt, die da sind Portalegre (Rotweingebiet mit eigenem Mikroklima), Borba (Rotweine dominieren, bekannt für seine Marmorbrüche), Redono (Granit- und Schieferböden), Reguengos (vorwiegend Granitböden) und Vidigueira (altes Weinbaugebiet mit langer Tradition) mit DOC-Status, sowie Evora, Mora und Granja/Amareleja mit IPR-Klassifizierung. Die Region wird dominiert von dunklen, fruchtig ausgewogenen Rotweinen. Der Großteil der Produktion wird örtlich konsumiert. Die Weißweine sind dank moderner Technologien frisch und fruchtig. Die hier angebauten Rebsorten sind Arinto, Assario, Boal, Cabernte Sauvignon, Pendura, Periquita, Tinta Calada und Touriga Nacional.