Die Minho-Region besteht aus sechs Anbaugebieten. Vinho Verde gibt es sowohl als kräftigen Rotwein als auch als Weißwein, der leicht, trocken und perlend ist.
Obwohl die Engländer kräftige Rotweine mehr bevorzugten, als den Weißwein aus Portugal, wurde schon im 17. Jhdt. Vinho Verde in großen Fässern nach England verschifft. Der Großteil des Weins verwandelte sich jedoch in Essig, ehe er getrunken werden konnte.
Die sechs Anbaugebiete der DOC Vinho Verde wurden 1908 festgelegt. Es sind dies Monacao, Lima, Braga, Penafiel, Basto und Amarante. Die Sommer in dieser nördlichen Region Portugals sind trocken und heiß. Im Winter ist das Klima mild und feucht. Die Reben gedeihen auf Granitböden.
Die weiße Variante des Vhino Verde ist leicht, trocken und perlend. Für sortenreinen Weißwein ist im speziellen Monacao bekannt. Er wird hier aus der Alvarinho-Traube hergestellt. Der rote Vhino Verde wird auf der nicht entrappten Maische vergoren und ist daher kräftiger als der weiße. Auch Roséweine werden produziert. Die verwendeten Rebsorten sind Alvarinho, Azal Branco, Esganoso, Loureiro, Rabigate und Trajadura für weiße Weine. Rote Weine werden aus Azal, Borracal, Padeiro und Vinhao erzeugt.
Weingut (ausgewählt) aus Gebiet Rios do Minho (Vinho Verde)