Früher im Schatten seiner nördlichen Nachbarn stehend, konnte in den letzten Jahren der Ruf guter Qualität zu günstigen Preisen gefestigt werden. Die Weine erinnern an Côte Beaune.
Heute hat man sich durch Weine mit hoher Qualität und günstigen Preisen einen guten Status erarbeitet. Die Appellationen der Côte Chalonnaise sind über drei größere Teilbereiche verstreut.
Die Reben wachsen auf Lehm und Sand, die stellenweise eisenhaltig sein können. Der Unterboden besteht aus Kalkstein. Es werden Rot-, Weiß- und Schaumweine hergestellt. Der Schaumwein trägt den Namen Crémant de Bourgogne. Die wichtigsten Weingemeinde sind Mercurey und Givry (Rotweinproduktion dominiert), Rully (Rot- und Weißweine), Montagny (ausschließlich Weißweine). Die jüngste Appellation ist Bourgogne Aligoté de Bouzeron. Es ist die einzige Appellation für die Rebsorte Aligoté.
Die hier angebauten Rebsorten sind Pinot Noir, Gamay (nur wenig), Chardonnay und Aligoté. Die Herstellungsmethoden gleichen jenen in Côte d‘Or – die roten Trauben werden entrappt und mit Schalenkontakt während 8-10 Tagen vergoren. Die Weißweine werden im Faß vergoren. Rot- wie Weißweine werden im Eichenfaß ausgebaut.