Die Geschichte des märchenhaften Champagners geht auf den Mönch Dom Pérignon zurück. Es werden heute vorwiegend weiße und rosé Schaumweine sowie kleine Mengen an stillen Rotweinen produziert.
Der Champagner wird allerorts mit Luxus und rauschenden Festen in Verbindung gebracht. Diesen Ruf erhielt er zu einer Zeit, als der Champagner das Getränk der Wohlhabenden und Priveligierten war. In gewisser Hinsicht ist das heute noch so. Die gloreiche Geschichte dieses Getränks begann im Jahre 1668 in einem Kloster in Hautvillers. Den Wein zum Schäumen brachte erstmals der Mönch Dom Pérignon. Er führte auch die Verwendung von Korken ein um aus roten Rebsorten einen klaren Most zu gewinnen.
Geographisch betrachtet besteht die Champagne aus drei Hauptgebieten: Montagne de Reims, Vallée de la Marne und Côte des Blancs, in denen Kalkböden dominieren - meist mit Lehm dursetzt. Das Klima ist hier sehr kühl. Die Champagne ist eines der nördlichsten Weinbaugebiete der Welt. Die niedrigen Temperaturen lassen die Trauben manchmal nicht ganz ausreifen. Der daraus resultierende Säuregehalt der Weine ist für die Schaumweinproduktion von Vorteil.
Die verwendeten Rebsorten sind Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier. Jede dieser Rebsorten gibt dem Wein einen ganz speziellen Charakter. Alle Reben werden auch heute noch manuell gelesen. Die Produktion konzentriert sich auf weiße und rosé Schaumweine. In geringerem Umfang werden auch stille Rot- und Weißweine hergestellt.