Der Barolo zählt zu den vornehmsten Weinen Italiens. Demensprechend hoch ist der Preis. Der intesive, fast schwarze Rotwein mit wilder Blume der Nebbiolo-Traube braucht Zeit zur Reife.
Die besten Barolo sind u.a. Cerettos Bricco Rocche. Der Barolo ist ein konzentrierter Rotwein von dunkler, fast schwarzer Farbe und in jungen Jahren einer betäubenden Gerbstoffnote. Die Nebbiolo-Traube verleiht im eine wilde Blume die nach Laub, Trüffeln und Veilchen duftet. Der Wein benötigt bis zu zehn Jahre und mehr zum reifen. Der Ausbau in botti, großen Fässern, verleiht ihm einen oxidativen Ton, der an Dörrzwetschken erinnert. Seit 1980 hat dieser Wein DOCG-Status (rückwirkend ab der Ernte 1977). Das italienische Weingesetz schreibt eine Mindestlagerungszeit von drei Jahren vor. Bei der Bezeichnung „Riserva“ sind es vier und bei „Riserva Speziale“ fünf Jahre. Der Barolo wird nach zwei unterschiedlichen Verfahren hergestellt. Wird er maximal zwei Wochen bei niedriger Temperatur auf der Maische vergärt wird der Wein fruchtig und hat einen geringeren Anteil an Gerbstoffen. Die traditionelle Methode vergärt bei bis zu 30°C und trennt erst nach 3-4 Wochen von der Maische. Danach wird jahrelang in botti gelagert. Die Folge ist eine dunklere Farbe, höherer Gerbstoffanteil und generell vollere Weine mit leicht oxidierter Blume.
Einen Namen hat sich dieses Gut mit seinen im Barrique gereiften Rotweinen gemacht. Doch auch die Kunst des Weißwein-Machens ist eine, die der Winzer immermehr zu beherrschen scheint. Man darf gespann...